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Frustfrei den Umzugstag überstehen

Umzüge bedeuten immer Stress, aber der muss ja nicht gleich in Frust ausarten. Vor allem dann, wenn man gerade ein Haus gebaut hat, kann man darauf verzichten. Mit der richtigen Planung und Herangehensweise übersteht man auch den größten Familienumzug ohne Desaster. Diese vier Tipps helfen dabei.

 

1. Planen – Alles bedenken

Damit man am Umzugstag nicht am liebsten schreiend davonlaufen möchte, braucht es einiger Vorausplanung. Gerade wenn man ein neugebautes Eigenheim bezieht, ist mit einzuplanen, wann das Haus bezugsfertig ist. Ein Hausbau bedeutet außerdem eine zusätzliche Belastung, die einen neben der Umzugsplanung vereinnahmt. Selbst wenn man ein schnellgebautes Massivhaus, wie z. B. von Viebrockhaus, bezieht, möchte man trotzdem einen reibungslosen, möglichst frustfreien Umzug vom alten ins neue Haus.

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Bild: © istock.com/PeopleImages

Dabei ist es egal, ob man ein professionelles Umzugsunternehmen beauftragt oder in Eigenregie den Umzug vornimmt. Die Planung muss stimmen.

Man stellt die verschiedenen Aufgaben, die vor dem Umzug noch erledigt werden müssen – Entrümpelung des alten Hauses, Renovierungsarbeiten, etc. – in einem Zeitplan auf. So kann es z. B. nicht passieren, dass man am Umzugstag noch vor einem Keller steht, der halbvoll mit Gerümpel ist, das neue Haus noch nicht bezugsfertig ist oder der Laster bei vergessener Verladezone die frischgepflasterte Auffahrt kaputtfährt. Das Ausladen geht außerdem viel zügiger, wenn die Einrichtung des neuen Hauses bereits im Vorfeld geplant wurde.

Wenn man etwa drei Monate vor dem Umzug bzw. ab der Kündigung der alten Wohnung mit der Planung beginnt, hat man noch genug Zeit, sowohl für alle Aufgaben als auch für die Planung selbst. Bezieht man einen Neubau, kann man mit der Planung anfangen, wenn der Tag der Bezugsfertigkeit in etwa feststeht.

2. Packen – Es geht kompakter und sicherer

Richtiges Einpacken hat großen Einfluss auf den Erfolg des Umzugs. Wer seine Bücher, Vasen, Töpfe, Spielzeuge und Kleidung geschützt, organisiert und kompakt in den Kartons verstaut, der hat am Ende keinen Frust durch zu schwere Kisten, heilloses Chaos oder beschädigte Gegenstände. Das spart Kraft, Zeit, Stress und Kosten.

  • Nur hochwertige Kartons verwenden
  • Kompakt, aber nicht zu schwer packen
  • Zielort im neuen Haus auf die Kartons schreiben
  • Genug Papier und Füllmaterial bei Zerbrechlichem mitverpacken

3. Delegieren – Jeder kennt seine Aufgabe

Wenn jeder am Umzugstag seinen Aufgabenbereich hat, geschieht es auch nicht so leicht, dass jemand ständig nachfragt, was noch getan werden muss oder dass im chaotischen Durcheinander Dinge zu Bruch gehen. Zieht man mit kleinen Kindern um, kann man ihnen zum Beispiel die Aufgabe geben, sich um die Haustiere zu kümmern oder beim Brötchenschmieren zu helfen. Jugendliche können beispielsweise nur für ihr eigenes Zimmer zuständig sein. Wenn jeder etwas zu tun hat, kehrt eine beschäftigte Ruhe ein, die kaum Stress verbreitet.

4. Entspannen – Nichts läuft perfekt

Der beste Stress ist der, den man sich gar nicht macht. Dafür sollte man auch akzeptieren, dass bei aller Planung und Voraussicht solch ein Umzugstag unmöglich völlig perfekt verlaufen kann. Irgend etwas wird dennoch schief gehen. Also lieber entspannen und solch kleinen Problemen gelassen entgegentreten. Nach ein paar Wochen lacht man nur noch darüber. Wem es dennoch für einen Moment zu viel wird, der kann sich mit einer schnellen Entspannungsübung zwischendurch beruhigen.

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